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ANWENDUNGEN

life cycle management

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Lifecycle-Management

Die Lebenszyklusbetrachtung von Assets ist die Voraussetzung für mehr Transparenz hinsichtlich des Zustandes der Gebäude und Anlagen und deren Kosten im Unternehmen. Durch die kontinuierliche Bewertung der Anlagen und Gebäudebauteile werden die Kosten für die Bewirtschaftung sowie die benötigten Ressourcen reduziert. Die hieraus gewonnenen Informationen sind die Grundlagen für die Unterstützung der Investitions- und Sanierungsentscheidungen. Dabei werden wegen der gesicherten Prognosen für Zustände und Kosten Investitionsspitzen einfacher vermieden.

Kernpunkt des Lifecycle-Management ist die Bauteilalterung, die in einem System wie speedikon® C über sogenannte Alterungskurven simuliert wird. Grundlage sind die Bauteillebensdauern, die anfangs aus der Literatur entnommen, im Laufe des Projektes aber weiter geschärft werden. So lassen sich die Ersatzzeitpunkte von Anlagen zuverlässig ermitteln. Eine regelmäßige manuelle Bewertung verifiziert die Prognosen. Die laufenden Betriebskosten werden durch Hochrechnungen der laufenden tatsächlichen Kosten ermittelt. Die Austauschkosten lassen sich über Artikelkataloge oder auch aus Anteilen der Gesamtneubaukosten generieren.

Neben der Alterung der Anlage müssen bei der Betrachtung aber auch äußere Einflüsse wie Gesetzeskonformität und Ersatzteilverfügbarkeit berücksichtigt werden; daher setzt sich die Bewertung einer Anlage immer aus verschiedenen Kriterien zusammen.

Die Simulation der Assets erfolgt in einer grafischen Oberfläche. Die Simulation liefert verlässlich Aussagen über die Entwicklung des Zustandes der einzelnen Anlage und der einzelnen Bauteile sowie über die verschiedenen Stufen der Hierarchie. Über ein Ampelsystem erkennt man optisch den Zustand des Gebäudes auf einen Blick. Kombiniert wird die Ampelansicht mit Kostendiagrammen, in denen Investitionsspitzen und Kostensteigerungen zu sehen sind.

Die Simulation liefert aber noch mehr Informationen, da innerhalb der Simulation beliebige Varianten erstellt und berechnet werden können: wie wirkt sich bspw. ein früherer Austauschzeitpunkt aus, wie lange kann man das Gebäude mit einer Notinstandhaltung noch halten, lohnen sich Reparaturen als Zwischenlösung?

Das Lifecycle-Management liefert die Grundlagen für eine effiziente Budget- und Investitionsplanung.