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bim

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BIM

BIM – Building Information Modeling und die Nutzung der Daten für den Lebenszyklus von Gebäuden und Anlagen.

Bei BIM steht das intelligente 3D-Modell im Vordergrund. Es entsteht in der Planungs- und Konstruktionsphase und liefert für alle Prozesse die notwendigen Daten mit dem Vorteil, dass jede Information geometrisch (3D) verortet ist.

Für die anschließende Bewirtschaftung der Gebäude und Anlagen müssen die 3D –Daten sowie die Geometrie- und Sachinformationen in einen neuen Kontext gebracht und mit weiteren Datenebenen verbunden werden. Diese neuen Datenebenen wie z.B. Zustandsänderungen, Kosten, Ressourcenverbrauch etc. sind als Bewegungsdaten zu verstehen und entstehen erst im Laufe der Zeit unter Ausnutzung des BIM-Modells als Geometrie- und Stammdatengerüst.
Da es sich um ein geschlossenes Modell handelt, sind die Konsequenzen von Veränderungen sofort sichtbar und gehen nicht in redundanten Datenbeständen verloren. Weiterhin kann die Frage nach dem „wo“ aus dem geometrischen Modell beantwortet werden.

Die Verknüpfung von BIM mit dem Lebenszyklus erfolgt über einen Zeitstrahl. Das bedeutet, dass alle Informationen zu jedem Zeitpunkt der Vergangenheit noch bekannt sind, abgerufen und in Auswertungen einbezogen werden können. Zukünftige Situationen lassen sich durch Prognosen abschätzen.

Der große Vorteil des BIM-Modells ist die bessere Annäherung der Datenstrukturen an die Wirklichkeit. Zusammenhänge werden sofort sichtbar, lassen sich bewerten, und dienen schlussendlich dazu, die richtigen Entscheidungen zu fällen.